Praxis für Psychosomatische Medizin u. Psychotherapie, Coaching, Mediation u. Prävention
Dr. Dr. med. Herbert Mück (51061 Köln)

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Glaukom-Vorsorge
Selbst normaler Augeninnendruck kann Sehnerv schädigen


SIEGEN. Das Glaukom, oft auch Grüner Star genannt, ist die häufigste Ursache für schleichende Erblindungen durch eine Sehnervschädigung. Dies vor allem darum, weil es zu spät erkannt und behandelt wird. Leider gehören regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Augenarzt auch bei jüngeren Menschen etwa ab dem 40. Lebensjahr immer noch nicht zum Standard.

 

Als Ursache der Schädigung des Sehnervs und des Absterbens von Nervenzellen der Netzhaut galt bislang ein zu hoher Augeninnendruck. Doch viele weitere Faktoren wie Störungen der Blutversorgung im Auge können ein Glaukom verursachen. Alarmierend ist allerdings die Tatsache, dass selbst normale Augeninnendruckwerte – unter 21 mmHg – kein sicheres Indiz für einen Glaukomausschluß sind. Unbekannt ist bei vielen Augenärzten die Tatsache, daß 50% aller Glaukom-Patienten einen normalen Augeninnendruck haben. Darum, so rät Dr. Norbert Freiburg 1. Vorsitzender vom Bundesverband der Augen-Diagnostik-Centren (BADC), sollten Patienten auf eine umfangreiche Glaukom-Diagnostik, die die Betrachtung des Sehnervkopfes einschließt, bei der Vorsorgeuntersuchung bestehen.

 

Rechtzeitig erkannt, läßt sich der Augeninnendruck nämlich meist mit Augentropfen sehr gut regulieren. Die Tropfen bewirken entweder einer Verbesserung des Kammerwasserabflusses oder aber eine Hemmung dessen Produktion. „Oft werden Betablocker zur Druckregulierung eingesetzt“, erläutert Dr. Freiburg, „hier besteht allerdings das Nebenwirkungsrisiko von Herzrhythmus- oder auch massiven, asthmaartigen Atemstörungen. Zudem „vergessen“ viele Patienten beim Besuch ihres Hausarztes im Falle anderer Erkrankungen, anzugeben daß sie Augentropfen mit Betablockern einsetzen. Dies kann wiederum zu massiven Wechselwirkungen mit andere Medikamenten führen.“

 

Glaukom-Patienten, bei denen Augentropfen nicht wirken oder eingesetzt werden dürfen, kann eine Laserbehandlung helfen.

Quelle: Institut für Gesundheitsaufklärung (Geldern)