Praxis für Psychosomatische Medizin u. Psychotherapie, Coaching, Mediation u. Prävention
Dr. Dr. med. Herbert Mück (51061 Köln)

E-Mail: kontakt@dr-mueck.de (Keine Beratungen per Telefon oder E-Mail!) - Gerne können Sie diese Seite verlinken!

 

Web www.dr-mueck.de

Home
Nach oben
Impressum/Vorwort
Stichwortverzeichnis
Neues auf dieser Website
Angst / Phobie
Depression + Trauer
Scham / Sozialphobie
Essstörungen
Stress + Entspannung
Beziehung / Partnerschaft
Kommunikationshilfen
Emotionskompetenz
Selbstregulation
Sucht / Abhängigkeit
Fähigkeiten / Stärken
Denkhilfen
Gesundheitskompetenzen
Selbsthilfe+Gesundheitstipps
Krisenintervention
Therapeuten-Suche
Über die Praxis Dr. Mück
Konzept+Methoden
Erfahrungsberichte
Lexikon/Häufige Fragen
Innovationen / Praxisforschung
Wissenschaftsinformationen
Gesundheitspolitik
Infos auf Russisch
English Version
 

 


Wie "normal" ist Tierangst?


Angst
ist ein normales und gesundes menschliches Erleben. Ihr Zweck ist es, uns auf Reize aufmerksam zu machen, die eine potenzielle Gefahr bedeuten könnten und auf die wir gegebenenfalls entsprechend schnell reagieren sollten (Gefühl der allgemeinen Bedrohung). Insofern ist auch „Angst vor Tieren“ („Vorsicht“) normal und gesund. Krankhaft wird Angst vor Tieren erst dann, wenn sie auftritt, obwohl wir genügend Gelegenheit hatten, uns von der „Ungefährlichkeit“ des jeweiligen Tieres zu überzeugen, wir unter der Angst regelrecht leiden und wir unsere Lebensführung über Gebühr einschränken (z.B. nicht mehr das Hausverlassen, bestimmte Räume nicht mehr betreten, der Berufstätigkeit nicht mehr nachgehen). In solchen Fällen kann eine „Phobie“ entstehen. Für Phobien ist charakteristisch, dass sie sich auf ein bestimmtes Objekt oder eine genau umschriebene Situation beziehen (= „Furcht“). Typisch für Phobien sind die Erwartungsangst und als wichtigste Bewältigungsstrategie das Vermeiden („Flüchten“), zum Beispiel indem man als Hundephobiker selbst dann auf die andere Straßenseite wechselt, wenn ein winziger Hund entgegenkommt. Wenn Vermeiden und Flucht nicht mehr möglich sind, entsteht aus der "Furcht" die "Angst". Das Ausmaß der Angst kann bei einer Phobie von leichtem Unbehagen bis zu panischer Angst reichen. Bei Kindern kann sich die Angst in Form von Weinen, Wutanfällen, Erstarren oder Anklammern ausdrücken.