Praxis für Psychosomatische Medizin u. Psychotherapie, Coaching, Mediation u. Prävention
Dr. Dr. med. Herbert Mück (51061 Köln)

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Teil 3: Mein Leben im Keller
(Sie dazu auch die bildliche Verarbeitung durch die Patientin,
bitte anklicken)


Vorausschicken muss ich vielleicht zum Verständnis, wie wir lebten. Anfänglich wuchs ich in..... in einer großfamilienähnlichen Situation in einem Haus mit vielen Tieren auf (Hunde, Katzen, Kaninchen, Hühner, Tauben, Wellensittiche, Schweine). Nach dem Krieg ist meine ganze Familie einer Vermieterin in ......... zugeteilt worden. Die Vermieterin wohnte oben im Dach, auf 3 Etagen verteilte sich die Familie.

Meine Großeltern wohnten mit einem Enkelchen (behinderte Tochter meiner Tante) auf der 1. Etage. Auf Halbparterre wohnte meine Tante mit ihrem Sohn und ihrem neuen Mann, und mein anderer Großvater in einem kleinen Zimmer. Wir wohnten in einem zwar eingerichteten, aber dunklem Keller. Es gab keine Fenster, stattdessen unterirdische Luken mit Mäusegittern. Es gab nur ein Wohn-Schlafzimmer meiner Eltern. Mein Bruder und ich schliefen in der Waschküche (ungeheizt?, kann mich an keinen Ofen erinnern) mit rauen Kellerwänden und geriffeltem grauen Steinfußboden. Auch hier gab es keine Fenster, aber einen Ausgang mit einer Treppe nach oben in den Garten. Wir hielten uns nur nachts in diesem Raum auf. Ich erinnere mich, dass ich nachts oft gefroren haben muss. Ich wollte, immer zu meinem Bruder ins Bett, der wollte mich aber nicht. Sein Bett stand am Rand in der Ecke, während ich mitten im Zimmer stand. Eine zeitlang habe ich jede Nacht, dass Bett durch langes Hopsen auseinander genommen, oder das Kissen im Schlaf voll geschnieft (ist mir ein Rätsel, wie das ging). Jedenfalls mussten meine Eltern nachts oft das Bett wieder zusammenbauen (Holzbretter). Ich glaube mir war es einfach zu kalt (3J.) und/oder fühlte mich einsam. Die Waschküche war übrigens ansonsten nicht eingerichtet. Es standen nur einige alte Bottiche herum, wo tagsüber der 'Schweinefraß' gekocht und vielleicht auch für die große Familie gewaschen wurde. Der Raum meiner Eltern war komplett eingerichtet, wir durften als Kinder aber nicht alleine dort herein. Ich wollte auch gar nicht dort sein, denn der Raum hatte unheimliche Wasserhähne. Wenn man einen davon anfasste, bekam man einen elektrischen Schlag. Ich konnte mir als kleines Kind nie merken, welcher Wasserhahn es von den beiden nebeneinander liegenden war. Außerdem vergaß man es oft beim Trinken, und zack war es wieder passiert.